Kunstverein Speyer

Die APK zu Gast

28.06.-04.08.2019

.

AsPeKte

"Abstraktion und Figuration"

Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler

Zusammen mit Städtischer Galerie

 

.

Vernissage, Freitag, 28.06.2019, 19 Uhr

Begrüßung:

Klaus Fresenius, Vorsitzender Kunstverein

Stefan Engel, Vorstand APK 

Einführung: Bettina Bachem, Vorstandsvorsitzende APK

 

Die Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK) wurde 1922 gegründet zur Belebung und zur Förderung der Bildenden Kunst und der in der Pfalz wirkenden Künstler. Wichtige Künstler wie Slevogt, Purrmann, Haueisen, Dill und viele andere waren Mitglieder. Sie ist somit die traditionsreichste Künstlervereinigung in Rheinland-Pfalz und zählt derzeit mehr als 130 Mitglieder, darunter viele Haueisen-, Kahnweiler-, Pfalz- und Purrmann-Preisträger.

Die APK war schon des Öfteren Ausstellungsgast in Speyer. Die Künstlerinnen und Künstler bespielen das ganze Haus, Kunstverein und Städtische Galerie, wodurch ein wirklich umfassender Blick auf die Pfälzische Kunstlandschaft ermöglicht wird.

 

Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei

 

 

Herbert Warmuth

 

18.08.-29.09.2019

 

Farbe aus und durch

Fahnenbilder und Plexiglasmalerei

.

Vernissage am Sonntag, 18.08., 11 Uhr

 

In den zusammengesetzten Bildern, die in ihrer farbspezifischen Aufteilung an Fahnen erinnern, thematisiert der Künstler unterschiedliche, konzeptuelle Vorstellungen von Malerei und kombiniert diese: Farbe als Material, deren sinnliche wie auch emotionale Wirkung, Malerei als Darstellung von Illusion, die Objekthaftigkeit des Bildes und dessen Beziehung zur Wand. Während sich hier oft Nähte sichtbar abzeichnen und der Stoff, mit Knitterspuren oder gar Flecken versehen, über die Bildfläche hinaus drapiert wird, durchbricht Warmuth in den jüngsten Werken den Bildträger. Hier ist das Plexiglas rückseitig in Schichten bemalt und Farbe dringt dann ganz materiell durch eingesägte Schlitze der glänzenden Oberfläche nach vorne und wirkt wie befreit.

.

Warmuths Praxis zielt darauf, Begrenzungen aufzubrechen, sowohl rein physisch als auch im übertragenen Sinne. Der Titel der Ausstellung ist Programm.

.

Herbert Warmuth studierte von 1982-1988 an der Städelschule, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Seine Arbeiten sind in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

 

Foto:

Rotbraun durch Ultramarin, 2019, Acryl hinter und durch Plexiglas, 70 x 100cm

 

Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei