Kunstverein Speyer

Herbert Warmuth

 

18.08.-29.09.2019

 

Farbe aus und durch

Fahnenbilder und Plexiglasmalerei

.

Vernissage am Sonntag, 18.08., 11 Uhr

Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender Kunstverein

Einführung: Prof. Thomas Wagner, Autor und Kunstkritiker

 

In den zusammengesetzten Bildern, die in ihrer farbspezifischen Aufteilung an Fahnen erinnern, thematisiert der Künstler unterschiedliche, konzeptuelle Vorstellungen von Malerei und kombiniert diese: Farbe als Material, deren sinnliche wie auch emotionale Wirkung, Malerei als Darstellung von Illusion, die Objekthaftigkeit des Bildes und dessen Beziehung zur Wand. Während sich hier oft Nähte sichtbar abzeichnen und der Stoff, mit Knitterspuren oder gar Flecken versehen, über die Bildfläche hinaus drapiert wird, durchbricht Warmuth in den jüngsten Werken den Bildträger. Hier ist das Plexiglas rückseitig in Schichten bemalt und Farbe dringt dann ganz materiell durch eingesägte Schlitze der glänzenden Oberfläche nach vorne und wirkt wie befreit.

.

Warmuths Praxis zielt darauf, Begrenzungen aufzubrechen, sowohl rein physisch als auch im übertragenen Sinne. Der Titel der Ausstellung ist Programm.

.

Herbert Warmuth studierte von 1982-1988 an der Städelschule, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Seine Arbeiten sind in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

 

Foto:

Rotbraun durch Ultramarin, 2019, Acryl hinter und durch Plexiglas, 70 x 100cm

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. 

 

Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

Franz Müller-Steinfurth

.

13.10.-18.11.2019

.

Prinzip Hoffnung 

Plastik, Skulptur, Keramik, Zeichnung

 

 

Vernissage, Sonntag, 13.10.2019, 11 Uhr

Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender Kunstverein

Einführung: Dr. Susanne Wichert, Direktorin der rem | GmbH Stiftungsmuseen Mannheim

 

 

Finissage, Montag, 18.11.2019, 19 Uhr

 

Die Ausstellung zeigt 40 Jahre enormer Schaffensbreite des 2017 verstorbenen Speyerer Bildhauers, der auch durch seine Arbeiten im öffentlichen Raum überregional sehr bekannt ist: Elegante abstrakte und berührende gegenständliche Plastiken werden begleitet von freien druckgrafischen Arbeiten, Zeichnungen und Keramik. Eisen, Bronze oder Stein Leichtigkeit zu verleihen, die Konzentration auf wenige, aber wechselnde Gestaltungsmittel in den einzelnen Werkgruppen, immer verbunden mit meisterlicher Technik, zeichnen das sinnliche, zupackende Oeuvre aus.  

 

Foto: Prinzip Hoffnung

 

Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei