Kunstverein Speyer

"Linde 15/06", Foto ©Jie Liu
"mixed manure", 2016, Öl / Nessel, Foto: ©Elke Zauner

Heiko Börner | Elke Zauner

Sichten und Fluchten

Skulpturen | Malerei

 

 

25.06.-13.08.2017

 

Vernissage, Sonntag, 25.06.2017, 15 Uhr

 

Begrüßung: Andreas Krock, Vorstand des Kunstvereins Speyer

Einführung: Dr. Martina Wehlte, Kunsthistorikerin und freie Journalistin

Begleitung: Musikschule der Stadt Speyer

 

In der Ausstellung "Sichten und Fluchten" treffen die Arbeiten des Bildhauers Heiko Börner und der Malerin Elke Zauner im Kunstverein Speyer aufeinander.

 

Unter den zeitgenössischen Bildhauern, die heute mit dem Material Holz arbeiten, besetzt Heiko Börner einen ganz eigenen Platz. Seine Objekte sind raum-zeitliche Gebilde in einem nicht trivialen Sinn: Sie machen Prozesshaftes erfahrbar. Die Arbeiten Heiko Börners erinnern an film stills, an Standfotos, die Sekundenbruchteile einer Filmsequenz optisch isolieren, die Bewegung aber ahnen lassen. Die Gebilde wirken so, als seien sie gefaltet, gestaucht, verdreht und gedehnt worden oder ins Fließen geraten. Börner gibt dem Material Holz, dessen er sich vorzugsweise bedient, eine im Kontext der zeitgenössischen Kunst neue und andere Bedeutung.

 

Die Malerin Elke Zauner ist eine innovative Bilderfinderin. Ihre  Arbeiten  demonstrieren den entschiedenen Willen, die erarbeiteten Positionen der Malerei weiter zu entwickeln. Ihr ist es gelungen, den Kontrast zwischen der abstrakten Räumlichkeit der Farbperspektive und den durch sie ausgelösten gegenständlichen Assoziationen fruchtbar zu machen. Sie erliegt nicht der konstruktivistischen Versuchung, die Erinnerung an reale Räume zu unterdrücken, sondern erprobt experimentell die Verwandlung rationaler Farbkonstruktionen in vieldeutig emotionale Bildwelten.

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

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Rosa Lachenmeier

Türme der Nacht, 2013

Stadtleben - Citylife

 

07.05.-18.06.2017

 

Vernissage, Sonntag, 07.05.2017, 

15 Uhr

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Begrüßung

Klaus Fresenius, Vorsitzender des Kunstvereins

 

Grußworte

Hansjoerg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer

Markus Meli, Schweizer Generalkonsul, Frankfurt

 

Maria Leitmeyer, M.A., Kustodin Purrmann Haus, im Gespräch mit der Künstlerin

 

Die Basler Künstlerin Rosa Lachenmeier kombiniert Fotografie und Malerei und schafft damit eine Verbindung von visuellen Eindrücken, die sie mit der Kamera festhält und bildlichem Ausdruck, der durch die vielfältige Anwendung der Farbmaterie entsteht. So treten Farbspritzer, Tropfen, Streifen und Schlieren in einen Dialog mit fotografischen Elementen und evozieren beim Betrachten eine neue Seherfahrung.

Basel, Amsterdam, Berlin, New York, Speyer: die Stadt in ihrem Werk hat viele Namen. Und da der Blick mal auf die Architektur, mal auf die Lichter, die Bewegung oder die Menschen in der Stadt gerichtet ist, erscheint das erschaffene Bild der Stadt so facettenreich wie das Stadtleben selbst.

 

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei

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Zur Kult(o)urnacht am 09.06.2017 und dem Wochenende danach

Kunst im Schiff "Willi" in Kooperation mit dem Verein Historische-Binnenschifffahrt

Nach 2015 im Rheinhafen Basel und 2016 an der Weseler Werft in Frankfurt am Main kommt nun das Schiff Willi mit einer Ausstellung der Schweizer Künstlerin Rosa Lachenmeier nach Speyer. Das 1909 erbaute historische Kanalschiff, eine Péniche wird vom Verein Historische Binnenschifffahrt fahrtüchtig und lebendig erhalten. Im rohbelassenen Laderaum hat die Künstlerin, die zur Zeit unter dem Titel Stadtleben-Citylife im Kunstverein ausstellt, ihre Werke installiert. Special Location nennt sie ihre Reihe von Ausstellungen, die sie an ungewöhnlichen Orten und mit Bezug dazu konzipiert.

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09.06.2017 19-24 Uhr, 10./11.06.2017 14-20 Uhr

Eintritt frei!

 

 

 

Preisverleihung durch Oliver Roland
Manuel Thomas mit den Musikern Prof. Eichhorn und Prof. Müller-Pering

Manuel Thomas

 

26.03.-23.04.2017

 

Preisträger der Ike und Berthold Roland-Stiftung, Mannheim

 

Vernissage und Übergabe des Kunstpreises 2017: Sonntag, 26.03.2017, 11 Uhr

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Begrüßung:

Andreas Krock, M.A., Stellv. Vorsitzender des Kunstvereins

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Laudatio:

Walter Schumacher, Vorstand Ike und Berthold Roland-Stiftung, Staatsasekretär a.D. für Kultur

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Übergabe der Urkunde:

Oliver Roland

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Musik:

Prof. Friedemann Eichhorn, Violine

Prof. Thomas Müller-Pering, Gitarre

 

 

Der Münchner Zeichner, Maler und Schriftsteller Manuel Thomas (geb.1940 in Speyer) zeigt im Kunstverein Speyer Zeichnungen und Papierarbeiten. Anlass der Ausstellung ist die Übergabe des Kunstpreises 2017 der Ike und Berthold Roland-Stiftung an den Künstler für sein zeichnerisches Werk.

 

Zu sehen sind eine Reihe von Zeichnungen und Graphiken aus 50 Jahren,  Einzelblätter aus thematischen Zyklen, Malerbücher, große  Arbeiten aus jüngerer Zeit und die neuen „Gesprengten Kollagen“ aus graphisch und malerisch vorbereiteten Papieren.

 

Bei der Finissage am 23.04.2017 führt Manuel Thomas um 16 Uhr durch die Ausstellung und liest um 17 Uhr aus seinen jüngsten Texten. Der Eintritt ist frei.

 

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

 

 

Hans-Purrmann-Preise 2017

 

11.02.-12.03.2017

 

Gemeinschaftsausstelluing mit der Städtischen Galerie Speyer

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Großer Hans Purrmann-Preis: Preisträgerin 2017 Sabrina Fritsch

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Förderpreise Hans Purrmann-Preis: Catherine Biocca und Steffen Kern

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Ausstellung mit Arbeiten der Bewerber um den Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ sowie ausgewählten Nominierten für den "Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer".

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Die Stadt Speyer hat 1965 anlässlich des 85. Geburtstages von Hans Purrmann den Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ gestiftet. Der Preis sollte an förderungswürdige junge Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die mit einer der Lebensstationen Hans Purrmanns in Beziehung stehen. Seit 2012 wird mit dem "Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer" ein weiterer, von privater Hand gestifteter Preis vergeben. Beide Preise werden alle zwei Jahre ausgeschrieben.

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Unter der Leitung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Dr. Klaus Heinrich Kohrs wirken in der Jury Professor Christian Jankowski (Stuttgart), Professor Karin Kneffel (München), Professor Martin Liebscher (Frankfurt, Berlin), Professor Marcel Odenbach (Köln), Dr. Reinhard Spieler (Hannover) und Professor Ben Willikens (Stuttgart) mit.

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Ausstellung zum Wettbewerb um die Hans-Purrmann-Preise 2017

Vom 11. Februar bis 12. März 2017 sind im Kulturhof Flachsgasse die Arbeiten der Nominierten für den „Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer“ – Ellen Akimoto, Sabrina Fritsch, Manuel Graf, Tobias Hoffknecht, Peles Empire, Hannelore van Dijck und Matthias Wermke & Mischa Leinkauf – sowie ausgewählte Werke der Finalisten des Förderpreises „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ – Garance Arcadias, Mona Ardeleanu, Catherine Biocca, Steffen Kern, Maria Kropfitsch, Eilike Schlenkhoff, Rasmus Søndergaard Johannsen, Johannes Vogl und Denise Winter – zu sehen.

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

 

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Vernissage am 11.12.2016

Menschen, Tiere, Sensationen

Clown, 2013, 140x90x90 cm

11.12.2016 - 22.01.2017

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Patricia Waller

Berlin

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Vernissage, Sonntag, 11.12.2016, 11 Uhr

Begrüßung: Klaus Fresenius, 1. Vorsitzender

Einführung: Andreas Krock, M.A., Reiss-Engelhorn-Museen

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Mit subversiven Häkelobjekten nähert sich die Künstlerin Patricia Waller mit schwarzem Humor dem Thema der Zirkuswelt.

Wie eine Zirkusnummer lebt auch ein Kunstwerk vom inszenierten Geheimnis. Der Zirkus muss sich immer wieder neu erfinden, so wie auf dem Kunstmarkt eine ständige Steigerung des vermeintlich Neuen stattfinden muss.

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Doch Waller wäre nicht Waller, wenn ihren gehäkelten Gestalten nicht fast alle Kunststücke und Zaubertricks auf schreckliche Weise misslingen würden. Das Zersägen der Jungfrau endet in einem Blutbad, das Schwert des Schwertschluckers durchdringt seinen Hals, die Balanceakte scheitern grausig. Offen bleibt allerdings, ob das Blut und die Verletzungen nicht auch wieder nur ein Taschenspielertrick, eine geschickte Täuschung sind, die dem sensationslüsternen Zuschauer wohlige Schauer über den Rücken jagen sollen.

 

Nach Abschluss des Studiums der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe ist Patricia Waller seit 1992 als freischaffende Künstlerin tätig. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

 

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

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Kunstmarkt 2016

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11.-13.11.2016

18.-20.11.2016

 

Eröffnung: Freitag, 11.11.2016, 19-21 Uhr

 

Begrüßung: Kunstverein Speyer

Musik: Walter Hoinka, Gitarre und Gesang, Astrid Milarch, Gesang

 

Der Kunstverein freut sich auf Ihren Besuch!

 

Einlieferung: Freitag, 04.11.2016, 16-18 Uhr

                     Samstag, 05.11.2016, 11-14 Uhr

                     Sonntag, 06.11.2016, 16-18 Uhr

 

Abholtermine der nicht verkauften Werke:

                    Sonntag, 20.11.2016, 16-18 Uhr

                    Donnerstag, 01.12.2016, 15-18 Uhr

                    Freitag, 02.12.2016, 15-18 Uhr

 

 

An zwei Wochenenden im November findet wieder der Kunstmarkt im Kunstverein statt. Verkauft werden Gemälde, Drucke, Zeichnungen, Plastiken und Skulpturen, jedoch keine Antiquitäten.

 

Als Verkäufer können Sie bis zu sechs Arbeiten einliefern. Die Werke müssen ausstellbar sein, d. h. Gemälde mit Hängevorrichtung und Papierarbeiten im Passepartout oder Rahmen. Den Preis der Werke bestimmen Sie. Vom Verkaufspreis behält der Verein für seine Auslagen 25 Prozent ein.

 

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Fr 11.11.2016, 19-21 Uhr

Fr-So 11-18 Uhr

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Eintritt frei!

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Waldstücke

Beestermöller, Fotoübermalungen
Wurmer, Holzskulpturen

Waldstücke

25.09.-30.10.2016

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Wilhelm Beestermöller – Fotoübermalungen

Joseph Stephan Wurmer – Holzskulpturen

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Vernissage, Sonntag, 25.09.2016, 11 Uhr

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Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender des Kunstvereins

Einführung: Kim Behm,  Frankfurt am Main

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Der Kunstverein freut sich auf Ihren Besuch!

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Der Wald. Er ist Ordnung und Chaos, grafisches Gefüge und wucherndes Gebilde gleichermaßen, also schon rein formal betrachtet ein widersprüchliches Phänomen. Auf emotionaler Ebene setzen sich die Gegensätze fort: der Wald ist Ort des Rückzugs und der Erholung und zugleich ein finsterer bedrohlicher Ort, an dem man sich vor dem bösen Wolf oder der Hexe hüten muss.

Waldstücke. Das sind Blicke auf den Wald und seine Individuen, die Bäume. Sie spiegeln das große Ganze und das charakteristische des Einzelnen.

 

 

Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

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Vernissage am 15.07.2016

Wichtendahl Galerie, Berlin

Annette Schroeter, Siedlung, 2013, Papierschnitt, 100 x 200 cm

light + shadow

 

Papierarbeiten | Zeichnung | Malerei | Fotografie 

 

15.07.-11.09.2016

 

 

 

Vernissage, Freitag, 15.07.2016, 19 Uhr

 

Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender

Einführung: Cornelia Wichtendahl, Berlin

Musik: Musikschule der Stadt Speyer

 

Der Kunstverein freut sich auf Ihren Besuch!

 

Mit Licht und Schatten setzten sich die ausgestellten Werke auf unterschiedliche Art und Weise auseinander. Beides bestimmt entweder den Raum oder erweitert diesen, verändert die Farbe, setzt inhaltliche Bezüge, beeinflusst die Form oder fügt dieser eine weitere Dimension hinzu.

 

Gezeigt werden Papierschnitte von Annette Schröter, Silvia Schreiber, Esther Glück, Katharina Meister und Tilmann Zahn, Papierskulpturen von Dörthe Bäumer, Papierobjekte von Alexandra Deutsch und Reinhard Wöllmer, Zeichnungen von Katrin Günther, Malerei von Rosa M Hessling und Fotografien von Nicole Ahland.

 

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Do-So, 11-18 Uhr

Eintritt frei!

XYLON Deutschland und ihre Gäste

DRUCKREIF

Zeitgenössicher Holzschnitt

 

05.05.-26.06.2016

 

Städtische Galerie Speyer und Kunstverein Speyer

 

Vernissage, Sonntag, 08.05.2016, 11 Uhr

 

Begrüßung: Hansjörg Eger, OB der Stadt Speyer

Einführung: Beate Steigner-Kukatzki, Freie Journalistin

 

Unter dem Motto DRUCKREIF zeigen die Städtische Galerie Speyer und der Kunstverein Speyer einen spannenden exemplarischen Überblick über die verschiedenen Tendenzen im aktuellen Holzschnitt. Die Ausstellung führt eindrucksvoll vor Augen, dass offensichtlich auch im Zeitalter der flüchtigen digitalen Bilder Künstlerinnen und Künstler weiterhin fasziniert sind von diesem traditionsreichen Medium.

 

Die Auswahl für die Ausstellung kam auf bewährtem Wege zustande: Die Mitglieder der Holzschneidervereinigung XYLON und von diesen vorgeschlagene Gäste wurden eingeladen, sich mit neuen Arbeiten für die Ausstellung zu bewerben. Eine Jury wählte schließlich knapp 100 Arbeiten von 57 Künstlern aus.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

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Do-So 11 bis 18 Uhr

Eintritt frei!

 

 

 

Grigori Dor

Barocktikum

 

Malerei

 

13.03.-24.04.2016

 

Vernissage, Sonntag, 13.03.2016 um 11.00 Uhr

 

Begrüßung: Eva-Maria Urban M.A., Kunstverein Speyer

Einführung: Andreas Krock M.A., Sammlungsleiter Gemälde/Graphik/Skulpturen,

Reiss-Engelhorn-Museen

Musikalische Gestaltung: Musikschule der Stadt Speyer

 

Der Vorstand des Kunstvereins freut sich auf Ihren Besuch!

 

Opulente Blumenarrangements, Bilderschnipsel und glänzende Plastikfolien, Ausschnitte aus Hochglanzmagazinen und gefundene Objekte - das sind einige der sinnlichen, manchmal auch finsteren und morbiden Komponenten in der Malerei von Grigori Dor.

 

Die auf den ersten Blick als dekorativ und visuell verlockend erscheinenden Kompositionen entpuppen sich trotz ihrer Schönheit als düster und befremdlich.  Dor konfrontiert den Betrachter mit Prozessen von Veränderung, Auflösung und Verfall. Offensichtliches Interesse des Künstlers gilt der Oberfläche und der Beschaffenheit des Gegenstandes.

Dabei knüpft er mit seiner augentäuschenden Malerei und der malerischen Differenzierung unterschiedlicher Texturen an die Tradition des barocken Stilllebens an. Die arrangierten Formationen werden zu vibrierenden  Kollisionen der lebendigen und toten Materie. Die neo-barocke Formsprache demonstriert spielerische Lust an Überfluss, Draperie und  Übertreibung. Als Hintergrund und Kontrast dient das transzendente Schwarz aus dem die Gegenstände hervorzutreten, darin hinab zu tauchen scheinen. Die überbordenden Sujets sind Metapher für Sehnsüchte und Träume auf der einen sowie Maßlosigkeit, Dekadenz und Scheitern auf der anderen Seite.

 

Durch diese Ambivalenz erhalten die Bilder eine starke und einzigartige Dynamik. Dor agiert im Spannungsfeld von Präsenz und Absenz, Chaos und Ordnung, Realität und Illusion. Das Ergebnis ist eine eigene virtuose Neuinterpretation des Genres Stillleben.

 

 

Grigori Dor (geboren 1970 in Ulan-Ude, Russland) kam 1990 im Rahmen des DAAD-Stipendiums von St.-Petersburg nach Berlin. Abgesehen von einem Zwischenaufenthalt in New-York lebt und arbeitet er seitdem in Berlin.

 

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Do-So 11 bis 18 Uhr

Eintritt frei! 

 

 

Werner Neuwirth, Matthias Will, Gerd Winter

 

BASISC

Linie - Fläche - Raum

 

24.01. - 28.02.2015

 

Vernissage, Sonntag, 24.01.2015, 11 Uhr

Begrüßung: Franz Dudenhöffer, Kunstverein Speyer

Einführung: Dr. Martina Wehlte, Kunsthistorikerin und freie Journalistin

 

Der Vorstand des Kunstvereins freut sich auf Ihren Besuch!

 

Werner Neuwirth, Matthias Will und Gerd Winter stellten in den letzten zwei Jahrzehnten vielfach zusammen aus und entwickelten in ihren Präsentationen künstlerisch reiche Formen des Zusammenspiels ihrer auf den Grundkategorien des Bildnerischen basierenden Arbeiten.

 

Werner Neuwirth konzentriert sich auf das Mittel der Linie, die unabhängig von gegenständlicher Darstellung das Spiel zwischen Fläche und Raum inszeniert,

Gerd Winter lotet die Möglichkeiten in der Fläche aus, in dem er alle Register des Malerischen aktiviert: Farbe, Struktur, Oberfläche gewinnen so ihr Eigenleben im Bild.

Matthias Will macht in seinen Skulpturen die Spannung zwischen Schwere und Leichtigkeit, Statik und Bewegung zum Thema. Das die plastischen Elemente verbindende Stahlseil ist für die Konstruktion unerlässlich, gleichzeitig ist es als Zeichnung im Raum zu sehen.

 

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

 

 

MANFRED FUCHS

Licht, Farbe, Impressionen

Bilder 2013-2015

 

22.11.2015-10.01.2016

 

Verlängert bis 17.01.2016

 

 

Vernissage, Sonntag, 22.11.2015, 11 Uhr

Begrüßung:

Franz Dudenhöffer, Vorsitzender des Kunstvereins Speyer

Grußwort:

Hansjörg Eger, Oberbürgermeister

Einführung:

Dr. Martin Stather, Ausstellungsleiter des Mannheimer Kunstvereins

 

 

 

Der Kunstverein Speyer lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu einer Vernissage mit neuen Arbeiten von Manfred Fuchs aus den Jahren 2013 bis 2015. Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2016 zu sehen sein.

 

Es handelt sich um eine Benefiz-Ausstellung. Der Erlös dient zu je einem Drittel dem Kinder- & Jugendtheater Speyer, der Finanzierung von Künstlerstipendien des Herrenhauses Edenkoben sowie der Durchführung von Ausstellungen des Skulpturenparks Heidelberg.

 

Ein Katalog wird aufliegen.

 

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Do-So 11-18 Uhr

Eintritt frei!

 

 

Manfred Fuchs und die Kunst:

https://youtu.be/YgtMCj1zLi4

 

 

Galerienverband Rhein-Neckar

2. Galerientage im Kunstverein und Städtischer Galerie Speyer

 

13.11.- 15.11.2015

 

Eröffnung, Freitag, 13.11.2015, 19-22 Uhr

 

Zur Eröffnung am Freitag, den 13. November 2015 sprechen:

Franz Dudenhöffer, Vorsitzender Kunstverein, Leitung Städtische Galerie

Josef Nisters, Galerienverband Rhein-Neckar

Hansjörg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer 

Darüber hinaus gibt es die Performance "Kreislauf" des 1968 in Augsburg geborenen Künstlers Thomas Putze.

 

 

Was die Galerien in der Metropolregion Rhein-Neckar zu bieten haben, ist vom 13. bis 15. November 2015 im Kunstverein und in der Städtischen Galerie Speyer zu sehen: Bei den Galerientagen des Galerienverbands Rhein-Neckar präsentieren elf Galerien zeitgenössische Werke von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern. Mit dabei sind die Mannheimer Galerien Arthea, Sebastian Fath Contemporary, Kasten, Keller, märz und Peter Zimmermann. Auch die Galerien Linde Hollinger (Ladenburg), Josef Nisters (Speyer), Julia Philippi (Dossenheim), Up Art (Neustadt) und Zulauf (Freinsheim) zeigen Werke. 

 

Der Galerienverband Rhein-Neckar wurde im Jahr 2004 als unabhängige Interessenvertretung der Galerien für zeitgenössische Kunst in der Metropolregion Rhein-Neckar gegründet. Er organisiert gemeinschaftliche Aktivitäten für die Mitglieder – zum Beispiel die Galerientage. Diese werden in der Regel im Mannheimer Kunstverein veranstaltet, hin und wieder aber auch in den Kunstvereinen Heidelberg, Ludwigshafen oder – wie Mitte November zum zweiten Mal – in Speyer. Gemeinsam wollen die Verbandsmitglieder möglichst vielen Menschen den Zugang zur zeitgenössischen Kunst erleichtern.

 

Weitere Informationen zu den Galerientagen sowie zum Galerienverband Rhein-Neckar gibt es im Internet unter

 

www.galerienverband-rhein-neckar.de.

 

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Fr 19-22 Uhr/Sa + So 11-18 Uhr

Eintritt frei

 

 

70 Jahre Pfälzische Sezession

 

20.09.-01.11.2015

 

Vernissage, 20.09.2015, 11 Uhr

Finissage, 01.11.2015, ab 16 Uhr AUKTION

 

 

 

Begrüßung:

Franz Dudenhöffer

Kunstverein Speyer und Städtische Galerie

 

Dr. Rolf Gössler

1. Vorsitzender der Pfälzischen Sezession

 

Einführung:

Walter Schumacher

Staatssekretär des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

 

Musikalische Umrahmung:

Andrej Zaichikov, Saxophon

 

 

Die Künstlervereinigung Pfälzische Sezession feiert ihr 70jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsausstellung im Kulturhof Flachgasse in Speyer. Bei der Ausstellung vermitteln 23 Mitglieder der Pfälzischen Sezession sowie 4 Gäste einen Einblick in ihre Werke der jüngeren Vergangenheit. Mit einer Sonderschau ehrt die Sezession die künstlerischen Leistungen ihres langjährigen Vorsitzenden, Eberhard Linke. Die Ausstellung umfasst 56 Gemälde, Grafiken, Fotografien, andere zweidimensionale Arbeiten sowie 26 Plastiken und Skulpturen. Bei der Eröffnung dieser Ausstellung am Sonntag, 20. September um 11 Uhr unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Malu Dreyer, wird Herr Walter Schumacher, Staatsekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung dauert vom 20. September bis Sonntag, 1. November 2015 und wird mit einer Versteigerung von Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler der Pfälzischen Sezession am 1. November 2015 um 16 Uhr beendet. Die Versteigerung wird dankenswerterweise der Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Herr Hansjörg Eger, übernehmen. Den Erlös der Auktion spenden die Künstler für Deutschkurse zur Förderung der Integration von Flüchtlingen im Raum Speyer.

 

 

In der Ausstellung vertreten:

 

Mitglieder

Edgar Blum

Thomas Brenner

Otfried H. Culmann

Karl-Heinz Deutsch

Thomas Duttenhöfer

Michael Fieseler

Stefan Forler

Jochen Frisch

Johannes Gervé

Peter Haese

Nikola Jaensch

Hermann Th. Juncker

Bernd Kastenholz

Klaus Heinrich Keller

Werner Korb

Anne-Marie Kuprat

Eberhard Linke

Chjristiane Maether

Alfonso Mannella

Heike Negenborn

Achim Ribbeck

Susanne Ritter

Carmen Stahlschmidt

 

Gäste

Heiko Boerner

Dorthe Goeden

Juliane Gottwald

Elke Schober

 

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

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Do-So 11-18 Uhr

 

 

 

Max Kaminski

Blauer Kopf, Öl auf Leinwand, 1996, 100x140 cm

WAGNIS WAHRHEIT

40 Jahre Malerei

 

24.07.-06.09.2015

 

Vernissage, Freitag, 24.07.2015, 19 Uhr

 

Begrüßung:

Eva-Maria Urban,

Kunstverein Speyer

Einführung:

Dr. Christof Trepesch, Dirketor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg

 

 

Der Kunstverein Speyer lädt Sie und Ihre Freunde

sehr herzlich ein zur Ausstellung.

Der Vorstand des Kunstvereins

freut sich auf Ihren Besuch!

 

Franz Dudenhöffer / Vorsitzender

 

 

 

"Max Kaminski ist ein Suchender. Sein umfangreiches malerisches Werk ist ein Spiegel seines suchenden Sehens. Kaminski erschließt sich Themenbereiche durch dicht verwobene Bildwelten, die teils in der klassischen Mythologie, teils in seinem näheren biographischen Umfeld gründen und gelangt so zu fundamentalen Aussagen über das menschliche Sein. Er findet immer wieder berührende Antworten, die dem Betrachter allerdings auch Fragen aufdrängen. Sein Suchen wird somit zum malerischen Prinzip, zum tiefgründigen Impetus seines künstlerischen Schaffens."

Dr. Christof Trepesch

 

 

Zur Ausstellung erscheint mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Speyer, Ingrid und Bodo Bühnemann-Stiftung, ein illustriertes Begleitheft.  

 

Einladung pdf

 

Do-So 11-18 Uhr

 

 

 

 

Dirk Klose

Gold-Silber-Urwald, 2014

Selbstbilder

Weltbilder

Goldbilder…

Werke 1995 - 2015

 

19.06.-19.07.2015

 

 

 

Vernissage: Freitag, 19.06.2015, 19 Uhr

 

Begrüßung:

Eva-Maria Urban,

Kunstverein Speyer

Einführung:

Dr. Reinhard Spieler

Direktor des Sprengel Museums Hannover

im Gespräch mit dem Maler

Musik:

Norbert Stein, Gitarre

 

Finissage: Sonntag, 19.07.2015, 11 Uhr,

Dirk Klose führt durch die Ausstellung

 

Der Vorstand des Kunstvereins

freut sich auf Ihren Besuch!

Franz Dudenhöffer, Vorsitzender

 

Dirk Klose, 1965 geb. in Frankenthal/Pfalz, in Speyer

aufgewachsen, lebt und arbeitet in München.

1989-1995 Studium der Kunstgeschichte in München,

1995-1999 Akademie der Bildenden Künste, München bei

Prof. Fridhelm Klein, 1998 Promotion in Kunstgeschichte,

Mai 2001 Gastaufenthalt in der Villa Romana, Florenz,

Oktober 2004 Gastaufenthalt in der Villa Romana, Florenz,

2013 Ankauf durch das Land Rheinland-Pfalz

 

Ausstellungen und Beteiligungen der letzten Jahre

(Auswahl):

2012    „Dirk Klose: Goldene Zeiten“,

            Kunsthaus, Frankenthal/Pfalz

            Pfalzpreis 2012 (Malerei), Museum Pfalzgalerie,

            Kaiserslautern

2013    „Dirk Klose: Es ist nicht alles Gold, was glänzt“,

            Galerie Mainzer Kunst, Mainz

2014    „Male Figure 5“,

            Galerie Kunstbehandlung, München

            „Dirk Klose: Goldener Schnitt – Enges Land“,

            Studio Gabi Green, München

 

www.dirkklose-art.de

 

Do-So 11-18 Uhr

 

 

 

FREISTIL USA/Germany - Dt.-Amerikanische Künstlergruppe

 

10.05.-07.06.2015 

 

Vernissage am 10.05.2015, 11 Uhr 

Begrüßung:

Hans-Peter Rottmann

Hansjörg Eger

Einführung:

Michael Kaufmann und

Oliver Schollenberger

 

Der Vorstand des Kunstvereins

freut sich auf Ihren Besuch!

Franz Dudenhöffer, Vorsitzender

 

 

FREISTIL - ein transatlantischer Blick auf Muskeln, Massen und Matten  

 

Elf amerikanische und deutsche Künstlerinnen und Künstler zeigen im Kunstverein Speyer vom 10.5. bis zum 7.6.2015 das Ausstellungsprojekt Freistil.

Freistil ist ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt bei dem Künstler aus den USA und Deutschland aufeinander treffen. Thematisch setzt es sich mit Ringen in all seinen Facetten auseinander. Es wird mehrere Ausstellungsorte geben. Fest stehen der Kunstverein Speyer (10. Mai -7. Juni 2015) und die Landesbausparkasse Mainz  (23. Juni  - September 2015). 2016 wird die Ausstellung nach Berlin in die Landesvertretung des Landes Rheinland-Pfalz wandern. Nach einer erfolgreichen Saison in Deutschland ist eine Revanche/Rückspiel auf amerikanischem Boden angedacht. Alle Disziplinen treffen aufeinander, denn es geht um maximalen Austausch.

 

Es gehen an den Start:

 

USA

Germany

Ellen Akimoto 

(Malerei)

Nicole Jean Hill

(Fotografie)

Trevor Lalaguna

(Skulptur, Performance, Zeichnung)

Sheri Simons

(Skulptur,Zeichnung),

Elias Wessel

(Fotografie)

 

29.05.2015 Kult(o)urnacht

mit Katalog Release, Lesung, Midnightfight und DJ-Set

 

Geckeis & Walz

(Videoinstallation)

Judith Leinen

(Skulptur, Installation)

Christoph Medicus

(Skulptur)

Selina Rosa Ruffing

(Skulptur)

Oliver Schollenberger

(Zeichnung, Malerei)

 

 

Do - So 11-18 Uhr

 

 

 

Maria Maier - BLÜTEZEIT

Giving Flowers

Foto- und Papierarbeiten

 

22.03.-26.04.2015

 

Vernissage am Sonntag, 22.03.2015 um 11 Uhr

Begrüßung: Franz Dudenhöffer, Kunstverein Speyer

Einführung: Dr. Jürgen Sandweg, Kunstmuseum Erlangen

 

Maria Maier, geb. 1954 in Amberg/ D, studierte u. a. Kunsterziehung und Kunstgeschichte. Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit, ist sie seit 1992 freischaffende Künstlerin. Zahlreiche Studienreisen mit Arbeitsaufenthalten in Asien, Amerika, Afrika und Europa prägen ihr Werk.

Sie lebt und arbeitet in Köfering und Regensburg. In ihrer langjährigen Ausstellungstätigkeit kann sie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien im In- und Ausland vorweisen. Ihre letzten Stationen waren u.a. New York, Paris, Moskau und Wien. Ihre Werke befinden sich in vielen bedeutenden Sammlungen u.a. Pinakothek der Moderne, Bayerische Staatsgemäldesammlung und auch im öffentlichen Raum. 2005 erhielt sie das Stipendium Virginia Center for the Creative Arts, USA und 2011 das Stipendium Tyrone Guthrie Center, Irland.

 

Während eines Arbeitsstipendiums 2011 in Irland entdeckt die Künstlerin Maria Maier die Farben der Natur für sich ganz neu. Die Form- und Farbvielfalt von blühenden Bäumen, Büschen und Blumen im unaufhörlichen Rhythmus von Aufblühen und Verwelken faszinierte sie derart, dass sie in einem intensiven Arbeitsprozess Blüten aller Art beobachtete und sammelte, die sie  mit abstrakten „Kommentaren“ aus Malerei versah. Diese Paare aus Blüte und Bild fotografierte sie anschließend. Zuhause überarbeitete die Künstlerin in den letzten beiden Jahren die vergrößerten Abzüge dann wiederum mit Temperafarbe. So entstand eine Fülle von „blühenden“ Farberkundungen, die trotz ihrer vielschichtigen Entstehungsweise eine bezaubernde Leichtigkeit und Frische aufweisen. Für diese sensiblen, umfangreichen Arbeiten fand Maria Maier den treffenden Titel „Farbduft“.

Die Ausstellung kombiniert dieses sanfte Feuerwerk aus unzähligen Farbnuancen von Blüten mit mehreren in den 1990er-Jahren entstanden Zeichnungsserien, die sich mit abstrahierten floralen Formen befassen, und dokumentiert so erstmals in ganzer Breite die Auseinandersetzung dieser sonst eher auf städtische Motive fokussierten Künstlerin mit den Formen, Farben und Kreisläufen der Natur. Raum und Zeit wesentliche Themen ihrer Kunst, werden erneut sichtbar.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

in Zusammenarbeit mit Museen der Stadt Regensburg: Städtische Galerie im Leeren Beutel, Herzogskasten Stadtmuseum Abensberg,

Kunstverein Die Treidler Frankenthal, Daugavpils Mark Rothko Art Centre

(104 Seiten, 134 Abb., Hardcover, dt./engl., Texte: Gérard A. Goodrow, Dr. Reiner Meyer) ISBN 978-3-94322-17-3

 

Do-So 11-18 Uhr

 

 

 

Ausstellung zum Wettbewerb um die Hans-Purrmann-Preise 2015

07.02. - 08.03.2015

 

Feierstunde und Preisverleihung, Samstag, 07.02.2015, 15 Uhr im Historischen Ratssaal (nur für geladene Gäste)

 

 

Dieser im Jahr 1965 anlässlich des 85. Geburtstages des Künstlers von der Stadt gestiftete Förderpreis wird alle drei Jahre ausgeschrieben und ist nach Möglichkeit ungeteilt zu verleihen.

Der Preis sollte, so der ausdrückliche Wunsch von Hans Purrmann, an förderungswürdige junge Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die mit einer der Lebensstationen des Künstlers in Beziehung stehen (Geburt und Jugend in der Pfalz, Studium in München, Wohnsitz und/oder Atelier in der Pfalz, Paris, Berlin, am Bodensee in Italien – Rom und Florenz – oder in der Schweiz).

Zusätzlich zu diesem Förderpreis wurde 2012 der Große Hans-Purrmann-Preis von privater Hand gestiftet. Dieser Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird 2015 zum zweiten Mal vergeben.
Eine Selbstbewerbung ist bei diesem Großen Preis nicht vorgesehen, sondern es werden ca. 40 renommierte KünstlerInnen, Kuratoren und Kunstkritiker mit internationaler Erfahrung jeweils um einen Vorschlag gebeten.

 

Austellung der Bewerber

Großer Preis
Marc Bauer
Loretta Fahrenholz
Christian Keinstar
Helen Marten
Michail Pirgelis
Alexandra Pirici
Sibylle Springer

Förderpreis
Tina Beifuss
David Borgmann
Thilo Droste
Lukas Glinkowski
Stephanie Gudra
Johanna Jaeger
Anna Krammig
Sarah Mock

 

Do-So 11-18 Uhr

 

 

NOMADS - The last days of the tribes

Timo Heiny - Fotografie

 

14.12.2014 - 01.02.2015

 

Vernissage: So., 14.12.2014, 11 Uhr

 

Begrüßung:   Franz Dudenhöffer, Kunstverein Speyer

Einführung:   Simone Maria Dietz M.A., Kunsthistorikerin

Musik:           Saxophon-Quartett, SAX-O-FUN

 

Als Timo Heiny im Oktober 1989 als 17-jähriger das erste Mal mit einer analogen Canon Kamera nach Afrika reiste, verfiel er sofort diesem „Paradies, das Größe und Freiheit atmete“, so wie Tanja Blixen es passend in ihren poetischen Erinnerungen in „Out of Afrika“ beschreibt.

In den vergangenen 25 Jahren fotografierte Timo Heiny nicht nur in Afrika. Reisen führten ihn auch nach Papua Neuguinea, Asien, Indonesien und viele andere exotische Länder. Doch die tiefe Verbundenheit zum „alten Afrika“ zog ihn immer wieder auf den Schwarzen Kontinent zurück. Die persönliche Hommage des Fotografen an den Schwarzen Kontinent ist sein bildnerisches Werk, betörend ästhetische Fotografien von Stammesangehörigen aus Ostafrika. In seinen schwarz-weiß Bildern, die durch den unterlegten Sepiaton an vergilbte Aufnahmen aus fernen Kolonialzeiten erinnern, möchte er das ursprüngliche Afrika einfangen.

 

Timo Heiny will mit seiner Kamera Momente ursprünglichen Lebens festhalten, die vielleicht schon bald für immer verschwunden sein werden. „Es ist der spürbare Zauber dieses Landes, der vom Anbeginn der Geschichte, als der Mensch aus dem Dunkel der Zeit herausgetreten ist, bis in die heutige Gesellschaft lebendig blieb.“

 

Timo Heinys Bilder zeichnen sich durch den sensiblen Blick des Fotografen aus, der die Seele seiner Modelle einfängt, ohne ihnen ihre Würde zu nehmen. Im Gegenteil: Er zeigt Menschen von wilder erdiger Schönheit, unbändig, aufrecht, stolz in ihrer Einfachheit.

 

Do-So 11-18 Uhr

 

 

 

 

UNIKATA 2014

Biennale Internationales Kunsthandwerk

 

Vernissage: 14.11.14, 18 Uhr

 

Begrüßung & Einführung:

Christopher Kerstjens & Eva-Maria Urban

Kuratoren, Kunstverein Speyer

Musik: Norbert Stein, Gitarre

 

Finissage: 07.12.14, 16 Uhr

 

 

Seit Jahrtausenden ist Kunsthandwerk wesentlicher Bestandteil menschlicher Entwicklung. Es wurzelt aus dem tiefen Verlangen, Gegenständen des täglichen Gebrauchs eine besondere Bedeutung zu geben. Dazu gesellt sich kreative Freude und das Bestreben, eine handwerkliche Fertigkeit zu perfektionieren, um wieder neue Variationsmöglichkeiten zu schaffen. Die Kombination handwerklicher Techniken, verschiedener Materialien sowie der Form- und Farbgebung ermöglicht dem Menschen eine enorme gestalterische Vielfalt.

 

Kunsthandwerk erfreut uns nicht nur durch die Ästhetik der Darstellung, sondern ist auch Mentalitätszeugnis einer kulturellen Epoche.                                                          

Alle zwei Jahre zeigt nun der Kunstverein Speyer herausragende Kunstobjekte hoher Qualität von bis zu zehn Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern verschiedener Techniken und Disziplinen. In einer Zeit des Massenkonsums, dem vielfachen Bestreben nach Gleichförmigkeit, betonen diese außergewöhnlichen Schöpfungen das Besondere und Individuelle und bringen die traditionell handwerklichen und technischen Gestaltungsfähigkeiten des Menschen wieder in die Gegenwart zurück.

 

Dem Kunstverein Speyer ist es Ehre und Anliegen die klassischen Ideale des Kunsthandwerks, Einheit von Entwurf und Ausführung in einer Person, in den Mittelpunkt zu rücken. Ziel von UNIKATA ist es im Kunstverein Speyer einen zentralen Ort der Begegnung mit internationalem Kunsthandwerk im Süden Deutschlands zu etablieren.

 

Christopher Kerstjens &  Eva-Maria Urban

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.

 

Teilnehmer:

 

Ursula Carlin, Schmuck (www.goldschmiede-carlin.de)

Silja Eggenschwiller & Sytze Roos, Textildesign (www.keskusta-fabrics.com)

Alexandra Gauß, Betonobjekte (www.agauss.de)

Ute Großmann, Keramik (www.ute-grossmann.de)

Silke Knetsch & Christian Streit, Schmuck (www.knetsch-streit.de)

Petra Ohnmacht, Papierkunst (www.schmuckbehausungen.de)

Wolfgang Schmid, Glaskunst (www.glaskunst-wolfgang-schmid.com)

Sabine Senger & Volker Senger, Tierpuppen (www.senger-tierpuppen.de)

Anna Sykora, Porzellan (www.anna-sykora.de)    

Parviz D. Tehrani, Keramik (www.parviz-d-tehrani.de)         

 

Do-So 11-18 Uhr